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Rappenlochschlucht PDF Drucken E-Mail

Rappenlochschlucht

Das Rappenloch ist seit August 2013 für Besucherinnen und Besucher wieder offen. Die neue Steganlage, die über dem Felssturzgebiet errichtet wurde, konnte in den vergangenen Wochen fertig gestellt werden.

Neue Steganlage
Die Weg- und Steganlage wurde in zwei Etappen errichtet. Bereits vor dem Sommer wurde der erste Teil frei gegeben. Das Interesse war groß: täglich passieren rund 1.000 Gäste den ersten Wegabschnitt, wie aktuelle Zählungen ergeben haben. Mit der neuen, durchgängigen Steganlage werden zusätzliche Besucherinnen und Besucher erwartet. Die neuen Stege bieten einen spektakulären Blick auf das Jahrhundertereignis des Felssturzes.

Das Rappenloch war seit dem Felssturz vor zwei Jahren nur eingeschränkt begehbar.
Vom Gütle aus konnte man nur über die Ebniterstrasse zum Staufensee wandern. Um die Durchgängigkeit der Schlucht wieder herzustellen waren umfangreiche Planungen und Vorbereitungen notwendig. Unter anderem wurde geprüft, ob ein Tunnel gegraben werden muss.

Der nun gebaute Weg samt Steganlage, die fast frei schwebend bis zu 60 Meter oberhalb des Felssturzes führt und atemberaubende Blicke auf dieses Naturspektakel ermöglicht, ist die beste Alternative. Ausgehend vom alten Weg durch das Rappenloch zweigt ein neuer Weg direkt nach der letzten Brücke nach rechts ab und führt zunächst durch ein kurzes Waldstück bis die Besucher dann direkt in die Wand des Rappenlochs einsteigen können. Von dort gelangen sie auf dem bestehenden Weg wieder direkt zum Staufensee.

Plattform ermöglicht Blick auf den Felssturz

An jener Stelle, an der sich die Sperre in die Schlucht  befand, wurde eine Plattform errichtet, auf der die Besucher die Dimension des großen Felssturzes erahnen können. Die Plattform ist über den alten Einstieg in die Schlucht – sozusagen auf einem „Stichweg“ erreichbar. Die neue Steganlage führt die Wanderer entlang der Schluchtwand über den Felssturz und unterhalb der Rappenlochbrücke durch. Dadurch ist der Blick auf dieses spektakuläre Naturereignis möglich.


 

 

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